Zum Inhalt springen
HelloMommy
Gesundheit

Präeklampsie-Symptome: Diese Warnzeichen sollten Sie kennen

Präeklampsie ist eine ernste schwangerschaftsbedingte Erkrankung mit hohem Blutdruck und möglichen Organveränderungen. Sie entsteht meist nach der 20. Woche, kann aber auch nach der Geburt beginnen. Vorsorgetermine sind wichtig, weil frühe Veränderungen unbemerkt bleiben können.

Bei einer Schwangeren wird während der Vorsorge der Blutdruck gemessen
Geschrieben von HelloMommy RedaktionAktualisiert Veröffentlicht 2 Min. Lesezeit

Was Präeklampsie ist und wann sie auftreten kann

Präeklampsie ist eine Blutdruckerkrankung, die mehrere Organe betreffen kann. Sie beginnt meist nach der 20. Woche, häufig im dritten Trimester, und kann auch in den Wochen nach der Geburt auftreten.

Warnsymptome erkennen

Möglich sind starke oder anhaltende Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen oder Lichtblitze, Oberbauch- oder Schulterschmerz, Übelkeit oder Erbrechen in der zweiten Schwangerschaftshälfte, plötzliche Schwellung von Gesicht oder Händen, schnelle Gewichtszunahme und Atemnot. Manche Betroffene haben keine spürbaren Symptome.

Warum Blutdruck- und Urinkontrollen wichtig sind

Hohen Blutdruck spürt man meist nicht. Bei Vorsorgeterminen werden Blutdruck und eventuell Eiweiß im Urin kontrolliert. Bei Verdacht folgen wiederholte Messungen, Bluttests sowie Ultraschall oder andere Kontrollen des Babys.

Wer engmaschiger überwacht werden kann

Das Risiko ist unter anderem nach früherer Präeklampsie, bei chronischem Bluthochdruck, Nierenkrankheit, Diabetes, bestimmten Autoimmunerkrankungen oder Mehrlingen erhöht. Beginnen Sie Aspirin nur auf konkrete ärztliche Empfehlung.

Präeklampsie nach der Geburt

Neue Warnsymptome nach der Geburt dürfen nicht abgetan werden. Eine postpartale Präeklampsie kann Tage oder Wochen später beginnen. Sagen Sie dem Behandlungsteam, dass Sie kürzlich entbunden haben.

Häufige Fragen

Kann Präeklampsie ohne Symptome auftreten?

Ja. Hoher Blutdruck und Eiweiß im Urin können bei Routinekontrollen auffallen, bevor Beschwerden entstehen.

Wann beginnt Präeklampsie meist?

Meist nach der 20. Woche, oft später, aber auch nach der Geburt. Beschwerden im Wochenbett müssen dringend beurteilt werden.

Ist jede Schwellung Präeklampsie?

Nein. Langsame Schwellung kann normal sein; plötzliche Schwellung besonders von Gesicht oder Händen ist zusammen mit anderen Beschwerden ein Warnzeichen.

Quellen

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Sprich bei Fragen zu deiner Schwangerschaft immer mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme.

Passende Artikel