Geburtsanzeichen: Frühe Symptome und wann Sie ins Krankenhaus sollten
Zu den Geburtsanzeichen gehören regelmäßiger werdende Wehen, ein Schleimpfropf, Rückenschmerzen, Beckendruck und ein Blasensprung. Die frühe Phase kann Stunden oder Tage dauern. Die Hinweise Ihrer Geburtsklinik haben immer Vorrang.

Die wichtigsten Anzeichen
Typisch sind Wehen, die länger, stärker und regelmäßiger werden, ein rosiger oder leicht blutiger Schleimpfropf, Kreuzschmerzen, Beckendruck und Fruchtwasser als Schwall oder unkontrollierbares Tröpfeln.
Frühe Geburtsphase
Der Muttermund wird weich, verkürzt sich und beginnt sich zu öffnen. Diese Latenzphase kann Stunden oder Tage dauern. Wenn Mutter und Baby wohlauf sind, wird oft Ruhe zu Hause empfohlen.
Echte Wehen oder Übungswehen?
Braxton-Hicks-Wehen sind meist unregelmäßig und werden nicht stetig stärker. Geburtswehen entwickeln ein Muster, kommen näher zusammen und erschweren Sprechen oder Gehen. Notieren Sie Beginn, Dauer und Abstand.
Wann in die Klinik?
Rufen Sie vor der Abfahrt an. Viele Kliniken möchten bei regelmäßigen Wehen etwa alle fünf Minuten informiert werden, doch der individuelle Plan, frühere Geburten und die Entfernung verändern die Empfehlung.
Wenn die Fruchtblase platzt
Notieren Sie Zeit, Farbe und Geruch, verwenden Sie eine Binde und rufen Sie die Klinik an. Grünes, braunes, übel riechendes oder stark blutiges Fruchtwasser muss dringend beurteilt werden.
Häufige Fragen
Was sind die allerersten Geburtsanzeichen?
Häufig sind menstruationsähnliche Krämpfe, Rückenschmerz, Beckendruck, ein Schleimpfropf und zunehmend regelmäßige Wehen.
Bei welchem Wehenabstand fährt man los?
Oft wird ein Anruf bei regelmäßigen Wehen alle fünf Minuten empfohlen. Entscheidend ist die persönliche Anweisung Ihrer Klinik.
Kann die Geburt ohne Schleimpfropf beginnen?
Ja. Manche bemerken ihn nicht oder verlieren ihn Tage vorher. Regelmäßige Wehen und ein Blasensprung sind wichtiger.
Quellen
Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Sprich bei Fragen zu deiner Schwangerschaft immer mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme.
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